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Ein Herz berühren, der Welt erzählen

Eine Frau hält die Weltkugel in ihren Händen

„Ein Dienst für jede Frau - ein Herz berühren, der Welt erzählen!“

Der Inhalt eines Flugblattes des Propheten Jesaja spricht uns an und berührt uns. „Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob , und dich gemacht hat, Israel; Fürchte dich nicht; denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinen Namen gerufen; du bist mein!.....weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe.“ – davon möchten wir allen Menschen erzählen!
(Jesaja 43,1-4 )

Die Freude des Dienstes

(Artikel von Heather-Dawn Small aus Adventist Review und Elder’s Digest April/June 2008)

Ich hörte einmal wie ein Freund unserer Familie ausrief: „Frauen! Man kann mit ihnen nicht leben aber man kann auch ohne sie nicht leben!“ Ich lächelte über seine Frustration aber verstand was er sagen wollte; mein Mann sagt manchmal dasselbe. Aber Frauen in der Gemeinde zu haben, die sich der missionarischen Aufgabe der Gemeinde verschrieben haben ist etwas, womit wir sicher alle leben können. Gott hat es erlaubt, dass es in unseren Gemeinden mehr weibliche als männliche Gemeindeglieder gibt, und das ist eine gute Sache. Warum? Frauen die ihr Leben Gott und der Mission der Gemeinde geweiht haben, die der Welt von Jesus erzählen, sind für jeden Prediger und Gemeindeleiter ein Segen.

Im Jahr 1996 wurde ich Leiterin der Frauendienste in meinem Heimatverband (der Karibische Verband, auf der Insel Trinidad und Tobago gelegen), und ich war mir nicht sicher wie diese Abteilung in der Gemeinde funktionieren sollte. Unser Verband hatte noch nie eine Leiterin für Frauendienste gehabt und so war mir klar, dass ich nur herausfinden konnte, wie diese Abteilung funktioniert, wenn ich den Bezirk meines Mannes als Versuchsprojekt verwendete. Mein Mann war dafür offen. Wir testeten unsere Ideen in einer der Ortsgemeinden wo wir in die Gemeinde gingen und arbeiteten und ich entdeckte, dass Frauen die Arbeit der Ortsprediger, Gemeindeleiter und anderen Verantwortlichen auf vielfältige Weise unterstützen können.

1. Frauen sind berufen, den Menschen um sie herum zu dienen.
2. Frauen können in der Besuchsarbeit helfen.
3. Frauen sind von Natur aus fürsorglich und bereit sich um Menschen zu kümmern.
4. Frauen haben ein Herz das auf Menschen in Not anspricht.
5. Frauen glauben an die Macht des Gebets.

Wie kann ich das sagen? Lasst mich einige Aussagen aus dem Buch Evangelism, S. 463, eine Zusammenstellung von Zitaten von Ellen G. White mit euch teilen. Diese Worte haben mir eine Vision und ein Ziel für meine Schwestern um die ganze Welt herum gegeben.

„Der Herr hat sowohl eine Aufgabe für Frauen wie für Männer. Sie können ihren Platz in seinem Werk in dieser Krise einnehmen und er wird durch sie wirken. Wenn sie vom Bewusstsein ihrer Aufgabe erfüllt sind und unter der Wirkung des Heiligen Geistes arbeiten werden sie die Selbstbeherrschung haben die in dieser Zeit benötigt wird. Der Heiland wird auf diese aufopferungsvollen Frauen das Licht seines Antlitzes leuchten lassen und ihnen eine Macht geben, die größer ist als die der Männer. Sie können in Familien ein Werk tun wozu Männer nicht in der Lage sind, ein Wirken das das innere Leben erreicht. Sie können die Herzen derer erreichen, die Männer nicht erreichen können. Ihr Wirken wird benötigt.“ (Review and Herald, August 26, 1902).

„In den verschiedenen Gebieten der Missionsarbeit in den Heimen kann eine bescheidene, intelligente Frau ihre Kräfte zum größten Nutzen einsetzen. Wer kann eine so tiefe Liebe für die Seelen von Männern und Frauen haben, für die Christus gestorben ist, wie diejenigen die an seiner Gnade teil haben? Wer kann die Wahrheit und das Vorbild Christi besser darstellen als gläubige Frauen, die selber die Wahrheit praktizieren?“ (Review and Herald, December 10, 1914).

Welche Worte der Ermutigung, nicht nur für meine Schwestern sondern für alle Leiter in der Gemeinde! Das Werk ist zu groß als dass eine einzelne Person oder Gruppe sie vollenden könnte. Gott weiß dies und er hat den Leitern seiner Gemeinde ein Heer von begabten, geisterfüllten, opferbereiten Frauen zur Seite gestellt, um dieses Werk zu vollenden. Frauen sind bestens qualifiziert, um in den vielen Bereichen der Gemeinde zu dienen. Zum Beispiel sind sie in der Lage unsere Schwestern in der Gemeinde und am Wohnort zu hegen und zu pflegen. Sie können unsere Schwestern unterstützen, damit sie stärker auf dem Gebiet des Bibelstudiums, Gebets und im persönlichen Wachstum werden. Sie können Menschen am Ort erreichen, die sich verzweifelt nach einer Berührung Jesu sehnen.

Ich weiß nicht, wie der Dienst der Frauen in deiner Gemeinde aussieht, aber wenn die hier genannten Eigenschaften nicht auftreten möchten wir uns auf dich verlassen, diese Vision mit den Schwestern deiner Ortsgemeinde zu teilen und ihnen zu helfen, ihren Blick auf die Dinge zu richten, zu denen Gott sie berufen hat.

Der Dienst der Frauen möchte eure Hände hochhalten und eure Arbeit unterstützen genau wie Kaleb und Aaron bei Mose seine Hände hochhielten. Während wir mit erwartungsvollen Augen auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus Ausschau halten wollen wir zusammen arbeiten und die Freude der Seelengewinnung für unseren Herrn teilen.

Heather-Dawn Small
Direktorin der Abteilung Frauendienste der Generalkonferenz