„Ein Traum vom Glück“
Frauenbegegnungstag in Berlin-Marzahn
Wer von uns hat nicht schon mal vom großen Glück geträumt!? Gerade wir Frauen können uns ja in romantischen Träumereien verlieren. Das große Los ziehen, endlich den ersehnten Lebenspartner finden, die ersehnte Genesung erleben oder ganz einfach das Gefühl haben, die ganze Welt umarmen zu können.
Leider sind es nur wenige, denen das viel umschriebene „große Glück“ hold ist, oder?
Unter dem Motto „Ein Traum vom Glück“ haben wir uns am 18. Juni 2011 in Berlin-Marzahn getroffen.
Die Predigt von Silke Donat wurde unter das Wort aus
Lukas 6, 20 – 26 gestellt.
Sie hat uns anhand des Bibeltextes zu verstehen gegeben, wonach wir hungern, warum wir gehasst und ausgeschlossen, womöglich auch verspottet und verflucht werden. Nach „Springen vor Freude“, wie es die Bibel sagt, ist uns dann ganz und gar nicht zumute. Jedoch verspricht Christus uns eine große Belohnung.
Ein reich gedeckter Tisch und liebevoll dekorierte Plätze luden zum Potluck und zur Pause ein.
Jeder Gottesdienstbesucher erhielt zur Erinnerung ein give-away.
Anschließend setzten wir unseren Frauenbegegnungstag mit dem Thema „Frauen und das Glück“ fort. Auch wenn nur 12 Frauen zum Nachmittag blieben, waren wir doch froh, diesen Tag gemeinsam verbringen zu dürfen.
Die Bausteine für ein erfülltes Frausein bzw. des Glücks waren nun Bestandteile der Gesprächsrunde.
Bin ich wirklich gerne Frau? Fühle ich mich meinem Ehepartner gegenüber ebenbürtig? Fällt es mir leicht, eine oder mehrere Freundschaften mit anderen Frauen zu pflegen? Kenne ich meine Stärken, meine Gaben und weiß ich, wie ich sie einsetzen kann? Auch wenn meine Vergangenheit nicht rosig war, bin ich bereit Frieden mit ihr zu schließen? Kann ich es einrichten, einige Augenblicke am Tag oder in der Woche Gott und mich zu genießen? Bin ich bereit, aus der Quelle des Lebens zu schöpfen?
Lesen wir
Johannes 4, 11 – 19 . Eine wunderbare Begebenheit wird uns da wiedergegeben. Christus schiebt uns nicht in irgendeine Schublade. Er meidet die Frauen nicht, ganz im Gegenteil. Er will sie gebrauchen. Dort, wo sie stehen und wo ihnen Menschen begegnen, möchte er durch sie für andere zum Segen werden.
Erfülltes Frausein beginnt in der Begegnung mit Christus und nicht im Vergleich oder dem Wettbewerb mit anderen Frauen.
Der Tag hat uns allen gut getan und uns sehr zum Nachdenken angeregt.
Im anschließenden Gespräch bei Kaffee und Kuchen wurde beschlossen, den Frauenbegegnungstag auf jeden Fall zu wiederholen.
Gerlinde Kähler
Hier findest du das Programm.
Bilder: Karin Schulz und Silke Donat
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