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Frauenfrühstück Berlin Lichtenberg

Wenn die Seele nicht mehr singt!

75 Frauen kamen am Vormittag des 28.2.2010 nach Berlin-Lichtenberg, wo in diesem Jahr das Frauenfrühstück in Berlin / Brandenburg stattfand. Das Thema lautete: „Wenn die Seele nicht mehr singt!“ Nach einer kurzen Andacht durch unseren Pastor Klaus Schmitz gab es erst einmal ein reichhaltiges Frühstück. Angelika Zettelmann versorgte uns mit ihrem fleißigen Helferinnenteam auf das Beste.


Danach stimmte uns Lisa mit einer Sololieddarbietung
„Wie ein Fest nach langer Trauer“ auf das Thema ein.


„Wenn die Seele nicht mehr singt!“ darüber referierte Anita Böttcher gekonnt zum Thema des Tages. Brauchen Christen Psychotherapie ist eine der Fragen, die sie mit uns Frauen erörterte. Nach einer Definition der Begriffe: Psychologie - Psychiatrie - Psychotherapie, erklärte sie uns wie wichtig es ist, sich mit Problemen auseinander zu setzen. Das ist der Beginn, der mögliche Weg zur Lösung der Probleme.

Wenn der Schmerz unserer Seele nicht gehört wird, kann es zu psychosomatischen Symptomen (Magenschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen) kommen. Seelsorger und christliche Psychotherapeuten kümmern sich bei seelischen Leiden auch um das „geistige Leiden“ in der Seelsorge. Bekommt ein Christ eine depressive Erkrankung, betrifft es meist das geistliche Leben durch Schuldgefühle und das Gefühl der Verlassenheit von Gott. Dann ist der Rat, zu verstärktem Bibellesen und Beten, fehl am Platz. Er vertieft nur die Schuldgefühle und Verlassenheit. Traumatische Erlebnisse sind für Kinder nicht nur besonders eindrücklich, sie hinterlassen, besonders wenn sie sich wiederholen, tiefe Narben für das spätere Leben. Durch sogenannte „Schlüsselreize“ ausgelöst, können diese als blitzartige Bruchstücke in Formen von depressiven Gefühlen und Ängsten auftreten. Es lohnt deshalb, sich mit der Vergangenheit zu befassen, um zu verstehen, warum ich so bin wie ich bin. Brauchen Christen Psychotherapie? Mit diesen neuen Erkenntnissen trau ich mich zu sagen: Hilfe durch Gott bekommt man auch bei fachlich gut ausgebildeten und christlich bekennenden Menschen. Durch Wissen helfe ich mir und darüber hinaus auch Menschen, die Hilfe und Beistand benötigen.

Es war ein interessanter Sonntagvormittag mit gutem Essen, interessanten Gedanken und guter Gemeinschaft. Ich freue mich schon auf das kommende Jahr.

Andrea Bartel

Weitere Bilder vom Frauenfrühstück findert ihr hier.